Februar 2011 | Meyer Werft baut für Royal Caribbean Cruises 1. Kreuzfahrtschiff der „Sunshine“-Klasse

Laut Vorvertrag wird die deutsche Meyer-Werft für Royal Caribbean Cruise bis Herbst 2014 ein neues 158.000 BRZ-Kreuzfahrtschiff für 4.100 Gäste bauen – mit Option auf ein zweites Schiff in 2015. Mit den beiden geplanten Neubauten wird nun nach über einem Jahr Entwicklungszeit der Startschuss für eine neue Schiffsklasse bei RCL gegeben, unter dem Namen „Projekt Sunshine“. Die „Sunshine“-Schiffe entsprechen in der Grösse der Freedom-Klasse, sind aber für deutlich mehr Gäste ausgelegt. Die Baukosten werden auf knapp 700 Millionen Euro pro Schiff geschätzt – ein lukrativer Auftrag für die Meyer-Werft.

RCL-Präsident Richard Fain sieht auf seinen neuen Schiffen in Zukunft noch mehr "aufregende Aktivitäten und neue Entertainment-Konzepte" als bisher und legt Wert auf Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz. Spekulationen über besondere Singlekabinen auf den „Sunshine“-Schiffen wollte er noch nicht bestätigen.

Royal Caribbean Cruise


Februar 2011 | Ausbau der NCL Privatinsel Great Stirrup Cay schreitet voran

Die erste Phase der 20 Millionen Dollar teuren Umgestaltung der Norwegian Cruise Line-Privatinsel Great Stirrup Cay ist abgeschlossen. Anfang Februar 2011 wurde auf der 100 ha grossen Bahamasinsel die neue Marina in Betrieb genommen. 2.000 Kreuzfahrtgäste der Norwegian Sky konnten als erste die vier neuen Anlegeplätze für die NCL-Tenderboote, mit denen die Passagiere zwischen Schiff und Insel hin und her befördert werden, sowie den neuen Restaurantbereich mit zwei Bars und vier Picknick-Pavillons in der Praxis testen. Durch die Verlegung der Tenderbootanleger vom Strand in den neuen Hafenbereich konnte der Strand vergrössert werden.

In der zweiten Ausbauphase entstehen auf Great Stirrup Cay ein neuer Willkommenspavillon, mehr Platz für Strandaktivitäten, ein Spielbereich für Kinder, ein Beachvolleyballfeld, ein Markt, komfortable Sanitär- und Umkleideeinrichtungen sowie ein weiteres Stück traumhafter weisser Sandstrand.

Great Stirrup Cay ist nach Miami der zweitwichtigste Norwegian Cruise Line-Hafen und bereits seit 1977 in NCL Besitz. Norwegian Cruise Line war damals die erste Reederei, die für ihre Kreuzfahrtgäste eine tropische Insel erwarb, damit diese sich exklusiv am weissen Sandstrand und unter Palmen erholen, im klaren Meer Wassersport betreiben und in den umgebenden Korallenriffen bunte Fische beobachten können. Great Stirrup Cay wird ganzjährig von den NCL-Kreuzfahrt-Schiffen Norwegian Gem, Norwegian Jewel, Norwegian Sky und Norwegian Pearl angefahren.

Die Baumassnahmen auf der NCL-Insel sollen Ende 2011 abgeschlossen sein.




Februar 2011 | Dubai im Winter 2012/2013 Basishafen der Mein Schiff 2?

Laut Insidern aus der arabischen Tourismusbranche wird die Mein Schiff 2 von TUI Cruises im Winter 2012/2013 von Dubai aus zu 20 einwöchigen Kreuzfahrten nach Abu Dhabi, Muscat und Bahrain starten. Bevor die Mein Schiff 2 von November 2012 bis März 2013 in ihr Winterquartier im Nahen Osten aufbricht, plant TUI offenbar Mittelmeer-Kreuzfahrten für sein zweites Schiff. Nach Costa, Royal Caribbean und MSC wäre TUI Cruises die vierte Reederei, die Kreuzfahrten ab Dubai anbietet.

TUI- Mein Schiff 2
TUI- Mein Schiff 2

Februar 2011 | Neuer AIDA-Katalog 2012/2013 – 20 neue Häfen

AIDA wird nicht nur wie geplant mit der AIDAsol 2011 und mit der AIDAmar 2012 weiterhin jedes Jahr ein neues Schiff auf den Markt bringen, auch im neuen Katalog 2012/2013 sind viele Neuerungen enthalten. So werden 20 Kreuzfahrtziele mehr angefahren als im aktuellen Programm. Insgesamt 180 Destinationen auf 91 Routen werden die AIDA-Schiffe zwischen März 2012 und April 2013 anlaufen. Dabei sind die Reisen so auf einander abgestimmt, dass auch mehrere Kreuzfahrten individuell miteinander kombiniert werden können – etwa zu einer selbst zusammengestellten Fast-Weltreise.

Neuer Basishafen für die AIDAaura ist ab Frühjahr 2012 Venedig. Von der „Serenissima“ aus startet die Aura auf siebentägige Adria-Kreuzfahrten z. B. über Korfu, Bari, Dubrovnik und Zadar nach Ravenna und zurück. Auch Nordlandfans können sich freuen, so weit in den Norden führte das AIDA-Nordeuropa-Angebot noch nie: Die AIDAcara nimmt Kurs auf Spitzbergen und die Lofoten. Auch La Gomera und die Kapverden sind unter den neuen Zielen 2012/2013.

Mit dem AIDA Club, der am 1. März startet, kann man Übernachtungspunkte sammeln, die als Bordguthaben oder für gastronomische Extras genutzt werden können.

Im Vergleich zu vielen Neuerungen nur eine Spielerei - aber eine reizvolle - sind die I-Pads, die in den A là Carte Restaurants der AIDAsol und AIDAmar die Funktion der Speisekarte übernehmen werden und dabei zusätzliche Informationen zum Beispiel zur Herkunft der Speisen bieten.




Februar 2011 | Hurtigruten aus den roten Zahlen heraus

Nachdem das Expeditionsschiff Fram als neuestes Hurtigruten-Schiff 2010 erfolgreich in die aktuelle Antarktissaison gestartet ist, zeichnet sich insgesamt eine deutliche Zunahme der Passagierzahlen bei Hurtigruten ASA ab. Die norwegische Reederei konnte im Geschäftsjahr 2010 erstmals wieder Gewinn erwirtschaften. Während Hurtigruten 2009 mit einem Verlust von 28 Millionen Norwegischen Kronen abschloss, lag das Ergebnis 2010 bei 22 Millionen Norwegischen Kronen Gewinn vor Steuern. Die Passagierauslastung stieg um elf Prozent, dabei entfiel ein Plus von 14 Prozent auf die Buchungen der vollständigen Hurtigruten-Kreuzfahrten und sieben Prozent auf Mehrbuchungen bei von Hafen-zu-Hafen-Reisen.

Hurtigruten


Februar 2011 | Taufe für A-ROSA Brava am 1. April in Frankfurt

Am 17. Februar wurde die A-ROSA Brava als neuntes A-ROSA-Flusskreuzfahrtschiff von der Neptun Werft GmbH in Warnemünde feierlich an die A-ROSA Flussschiff GmbH übergeben. Kapitän Tim Gorges wurden während der Zeremonie die Schiffsdokumente übergeben, er hat ab sofort das Kommando auf der Brava. Am 18. Februar verliessen Kapitän Gorges und die Brava die Neptun Werft und machten sich über Amsterdam und Köln auf Überführungsfahrt nach Frankfurt am Main, wo die Brava am 1. April getauft werden soll. Frankfurt ist 2011 neben Köln zweiter A-ROSA Basishafen des Fahrtgebiets Rhein-Main-Mosel. Die anschliessende achttägige Jungfernfahrt der Brava führt das neue Premium-Flusskreuzfahrtschiff auf dem Rhein Richtung Süden nach Strassburg und Basel.

Auch in Zukunft soll die 135 m lange Brava als Dritte im Bunde auf dem Rhein ihre Schwesterschiffe Aqua und Viva unterstützen, so dass in dieser Saison insgesamt 30 Rhein-Routen angeboten werden können. Wie ihre Schwestern bietet der Neuzugang Platz für 202 Gäste in 99 Aussenkabinen (14,5 m²), von denen 70 einen französischen Balkon besitzen. Das neueste „Rosenschiff“ setzt wie die gesamte Flotte das erfolgreiche Konzept von A-ROSA um: mit grosszügigen Räumen, anspruchsvoller Gastronomie in Büffet-Restaurants mit Live-Cooking sowie abwechslungsreichen Ausflugsprogrammen. Ungewöhnlich gut ausgestattet für ein Flussschiff ist das SPA-ROSA: Der moderne Fitness- und Wellnessbereich bietet einen SPA-Aussenbereich, einen Aussen-Whirlpool, Sanarium, Ruheraum, Beauty- und Massageanwendungen und auf Wunsch einen Personal Trainer.

Zur Brava-Taufe am 1. April werden am Untermainkai 17 etwa 300 Gäste erwartet – und zusammen mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wird noch eine Taufpatin gesucht: die „maritimste Frankfurterin“. Aus Frankfurt sollte sie stammen und einen starken Bezug zu Wasser und Schiffen haben.

2012 und 2013 werden noch zwei weitere A-ROSA-Flussschiffe auf dem Rhein folgen. Wegen der wachsenden Nachfrage hat A-ROSA gerade zwei Zweieinhalb-Decker bei der Neptun Werft in Auftrag gegeben, die den A-ROSA–Rhôneschiffen ähneln werden.

A-ROSA Brava
A-ROSA Brava