Die Stadt Comodoro Rivadavia liegt, verteilt auf mehrere Nebenbuchten des Golf San Jorge, an der südlichen Spitze der Atlantikküste Argentiniens. Die moderne 140.000-Einwohner-Stadt zieht sich aber auch ins Landesinnere, dorthin wo die patagonische Steppe beginnt. Nördlich des Zentrums der Hafen- und Industriestadt liegt direkt am Meer der Cerro Chenque, ein über 200 m hoher, pyramidenförmiger Berg, von dem aus man eine herrliche Aussicht hat. Comodoro Rivadavia ist noch von anderen, bis zu 600 m hohen Bergen umgeben, die sich hervorragend zum Wandern eignen. Wenn man sich vom Atlantik aus mit einem Kreuzfahrt-Schiff der Stadt nähert, kann man die charakteristischen Berge schon von weitem erkennen. Bevor die Europäer diesen Teil Argentiniens besiedelten, lebten bereits die indigenen Völker der Tehuelche und Mapuche in der Gegend, die auch noch heute noch hier siedeln. Um 1900 wurde die Stadt gegründet und entwickelte sich rasch zum Zentrum der Schafszucht in Patagonien. Kurz darauf wurde in der Gegend Erdöl gefunden. Mehr zu diesem Thema erfährt man in der Ausstellung des Museo del Petroleo. Ein wunderbares Ausflugziel für Landgänge bei Kreuzfahrten ist der Strandort Rada Tilly südlich von Comodoro Rivadavia. Dieses südlichste Seebad der Erde bietet buntes Strandleben und viele Wassersportmöglichkeiten.